Séraphine

08.01.2018 | 11:19
Der biographische Spielfilm erzählt die bewegende Lebensgeschichte der französischen Malerin Séraphine Louis (1864–1942), einer bedeutenden Vertreterin der «Naiven Malerei». Das mit sieben «Césars» ausgezeichnete Spielfilmdébut von Martin Provost skizziert das tragische Schicksal der aus einfachen Verhältnissen stammenden Künstlerin (Yolande Moreau), deren Talent erst spät vom deutschen Kunstsammler Wilhelm Uhde (Ulrich Tukur) entdeckt und gefördert wurde. Doch Ruhm und finanzieller Segen bekommen der Malerin nicht. Bestechend fotografiert und gespielt, wirft «Séraphine» aber auch exemplarisch zentrale Fragen der Kunstkritik auf: Was ist Kunst? Wie funktioniert ihre Beurteilung, und wer ist warum erfolgreich?
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